Zeitungsbericht "Der neue Tag" vom 1. Juni 2018

Schlaksig-schmissige Blasmusik

4. Böhmischer Abend in der Wurzer O`Schnitt-Halle

„Ein grandioser Abend war das“, hört man die Besucher beim Verlassen der Festhalle raunen. Die Neuhauser Boum und die Thanhauser Blasmusik überzeugen beim Böhmischen Abend in der O`Schnitt-Halle in Wurz.

(tok) Abwechselnd, wie auch in den Vorjahren, gaben die beiden Kapellen ihr Können preis. Humorvoll sprach Moderator Roland Heldwein von "schlaksig, schmissiger Blasmusik", die von beiden Kapellen zu hören war. Gemeinsam mit Hannes Heldwein und Tobias Schwamberger führte er gekonnt durch den Abend.

Klassiker wie "Egerland Heimatland", "Wittmann Franz" oder die "Südböhmische Spezial" begeisterten das Publikum. Während die Thanhausener den "Böhmischer Traum" in der Walzer und Reggae-Version vortrugen, glänzte der Drummer der Neuhauser Boum, Julian Reischl, mit einem Schlagzeugsolo bei dem Stück "Ich und mein Schlagzeug".

Nicolas Friedl ist ein ausgesprochener Neuhauser-Boum-Fan. Vorsitzende Franziska Meiler überraschte ihn mit einer Urkunde. Meiler bezeichnete Friedl als treuesten Anhänger der Kapelle.

Der Höhepunkt des Abends waren die vier Zugaben. Dabei spielten die beiden Kapellen gemeinsam im Ensemble-Duett. Die "Vogelwiese", "Wir Musikanten", der "Böhmische Traum" und das "Land Tirol" ließen keinen der rund 400 Besucher mehr auf den Bänken sitzen.

Auch die drei Moderatoren, die so einiges über die Proben der Kapellen und so manchen Witz wussten, hatten viele Lacher auf ihrer Seite. Am Ende waren sie mit dem Abend sehr zufrieden. Ganz genau so wie das Publikum, wenn man den Applaus als Gradmesser nimmt.

 

Bericht der "Neuer Tag" vom 3. April 2018

Jahreshauptversammlung bei den Neuhauser Boum                       Lob für musikalische "Boum"

Zweiter Vorsitzender Matthias Bogner, Vorsitzende Franziska Meiler und Dirigent Robert Schricker (hinten, von links) gratulieren den Geehrten (vorne, von links) Frank Döhler, Theo Memmel und Patrick Treml. Bild: exb

Die "Neuhauser Boum" halten zusammen. In der Jahreshauptversammlung gibt es dafür das meiste Lob. Dementsprechend zahlreich fallen die Ehrungen langjähriger Mitglieder aus.

Neuhaus. Auch Vorsitzende Franziska Meiler würdigt die gute Kameradschaft im Verein. "Wir halten halt alle zusammen." Das zeigten auch die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für zehn Jahre erhielten Rita Kreinhöfner-Windschiegl und Landrat Andreas Meier Auszeichnungen. Für 20 Jahre Monika Treml, Thomas Kraus, Theo Memmel, Franz Rettinger und die aktiven Bläser Frank Döhler und Patrick Treml. Döhler und Treml erhielten zusätzlich eine Ehrung vom Nordbayerischen Musikbund für 20 Jahre Musizieren.

Zweiter Vorsitzender Matthias Bogner zählte zahlreiche musikalische Einsätze im vergangenen Vereinsjahr auf, unter anderem das Frühjahrskonzert und den böhmischen Abend, aber auch Konzerte bei befreundeten Kapellen. Auch heuer werde es einen böhmischen Abend geben, versprach er, zusätzlich organisiere der Verein in Eigenregie erneut die Burgweihnacht und das Weihnachtsanblasen. Erster Dirigent Robert Schricker dankte seinem "neuen Vertreter" Thomas Meiler für dessen kurzfristiges Einspringen, als Schricker aus gesundheitlichen Gründen pausieren musste. Schricker wünschte sich von den Musikern mehr Disziplin und Pünktlichkeit und appellierte an alle Zuhörer, Nachwuchswerbung für die Neuhauser Boum zu betreiben. Stadträtin Brigitte Kreinhöfner dankte für das Engagement der Musiker. "Die Neuhauser Boum tragen sowohl kirchlich als auch weltlich zur Tradition und zum Kulturgut bei." Gisela Weß, Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, stellte vor allem Franziska Meilers Engagement heraus und lobte. "Sie hat ihre Mannschaft als jüngste Vorsitzende Bayerns ganz schön im Griff."

 

 

Pressebericht der "Neue Tag" vom 7.März 2018 von Inge Würth

Konzert der Neuhauser Boum kommt bestens an

Frühlingsgefühle in Eiseskälte

Dass es draußen eher eiskalt als frühlingshaft ist - egal. Ein paar Minusgrade mehr oder weniger sind kein Grund, sich das Frühjahrskonzert der Neuhauser Boum entgehen zu lassen. Der Meinung sind auch die zahlreichen Besucher in der Mehrzweckhalle.

Vorsitzende Franziska Meiler wünschte den Gästen, dass die Musik die Herzen berühren möge. Wilhelm Trisl führte durch das Programm und vermittelte zu den einzelnen Stücken Hintergrund-Infos. Die "Firework Fanfare" von Raphael Strasser, ein bekanntes Eröffnungswerk für festliche Anlässe, leitete das Frühjahrskonzert ein. "Vorspiel zu einem Musical" von Kurt Sorbon bot der Kapelle die Gelegenheit, ihre breitgefächerten Fähigkeiten in Passagen von leise bis raumfüllend laut und bombastisch zu beweisen. Als nicht alltäglicher Konzertmarsch wurde "Salemonia" von Kurt Gäble angekündigt, eine Auftragskomposition aus dem Jahr 2008 anlässlich des Gemeindefests von Salem; ein Stück, bei dem die Neuhauser Boum wieder alle Register ihres Könnens zogen.

"Backdraft" ist ein Actionfilm über Feuerwehrmänner und einen Feuerteufel. In der Filmmusik von Hans Zimmer kommt die Atmosphäre der besonderen Faszination durch Feuer zum Ausdruck. "Musikantenstolz" (Jaroslav Skabrada), eine Liebeserklärung an die böhmische Polka, intonierten die Musiker mit viel Gefühl. Einen Ausflug in die Zigeunermusik bot "Adieu Bohème" - Zigeuners Abschied. Zigeuner waren gesellschaftliche Outlaws, informierte Moderator Trisl; ihre Musik war zwar beliebt, aber die Vorurteile blieben. "Ich und mein Schlagzeug" von Paul Biste war für die jungen Musiker, die bei den Neuhauser Boum für den Rhythmus zuständig sind, eine Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen: Julian Reischl, Michael und Bernd Schricker, Philipp Tretter und Kilian Michl bekamen viel Applaus.

Gesangsduo Anita Bergler und Josef Rettinger
Gesangsduo Anita Bergler und Josef Rettinger

Die originelle Version des berühmten Radetzky-Marschs führte die Zuhörer in die Pause; Hupentöne und andere ungewöhnliche Instrumente, schräge Zwischentöne und dann wieder die mitreißende bekannte Melodie bildeten zusammen eine schwungvolle Einheit.

Stabwechsel in der zweiten Hälfte des Programms: stellvertretender Dirigent Thomas Meiler übernahm, sein Vorgänger Robert Schricker nahm seinen Platz zwischen den Musikanten ein. "Sousa Favoriten" - amerikanische Militärmusik, ein Marsch-Potpourri von Walter Tuschla - war auch ohne das typische Sousafon ein akustischer Leckerbissen. Überzeugen konnten die Musiker auch mit "Sweet Caroline" von Neil Diamond und der "Bohemian Rhapsody" von Queen-Sänger Freddie Mercury. "Tierisch böhmisch" wurde es dann wieder mit der gleichnamigen Polka von Benedikt Feustel. Für den "Endspurt" übergab Meiler wieder an Dirigent Schricker. Der bekannte Song von Peter Maffay, "Ich wollte nie erwachsen sein", ist das bekannteste Lied aus dem Musical Tabaluga, wird von der Schildkröte Nessaja gesungen - und von den Neuhauser Boum gefühlvoll interpretiert. Mitreißend dann "I will follow him" aus dem Film "Sister Act".

die Neuhauser Boum - ohne die Moidln nicht mehr denkbar
die Neuhauser Boum - ohne die Moidln nicht mehr denkbar

"Die Sonne geht auf", ein Konzertmarsch von Rudi Fischer, war das letzte Stück des offiziellen Programms. Aber ohne etliche Zugaben kamen die Musiker, darunter das jüngste Mitglied Kilian Michl, natürlich nicht von der Bühne, und auch das Gesangsduo Anita Bergler und Josef Rettinger begeisterte das Publikum und schickte es schließlich in eine "Gute Nacht". Franziska Meiler und zweiter Vorsitzender Matthias Bogner bedankten sich bei den beiden Dirigenten und meinten dann augenzwinkernd: "Ihr habt's nicht immer leicht mit uns, aber wir auch nicht mit euch."

 

Bericht "Der neue Tag" (Oberpfalznetz) vom 17.3.2018 von Inge Würth

Kalte Füße mit Konsequenzen

Neuhauser Boum spenden

Die Neuhauser Boum haben ein stabiles Immunsystem und ein mitfühlendes Herz. Das zeigten sie jedenfalls bei der "Kaltwasser-Grill-Challenge". Die Mitglieder, die sich für das Projekt bereit erklärt hatten, grillten mit den Füßen im eiskalten Wasser und erklärten sich zusätzlich auch zu einer Spende bereit. So übergaben die Neuhauser Boum beim Frühjahrskonzert einen Scheck über 150 Euro an die Kinderkrebshilfe Nordoberpfalz.

Die Vorsitzenden Franziska Meiler (re.) und Matthias Bogner (2.v.li.) übergeben die Spende an Herbert Putzer (2.v.re.) und Hartmut Ordnung (li) von der Kinderkrebshilfe Nordoberpfalz

Unterstützen sie die Neuhauser Boum und werden sie förderndes Mitglied.

Aufnahme-antrag
Aufnahmeantrag.bmp
Bitmap Grafik 830.7 KB