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Blaskapelle Neuhauser Boum

Aktuelles

Die Neuhauser Boum und Moidla bedanken sich bei euch für den Besuch des böhmischen Abends in der Wurzer Oschnitthalle am 18. Mai 2019. Es war wieder ein schöner Abend. Ihr habt uns durch euren Beifall unterstützt und uns zu einer guten musikalischen Leistung angespornt.

 

Vielen Dank

Der neue Tag vom 9.4.2019

Söder verleiht Ehrenzeichen

Siegfried Gleißner freut sich sehr über das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten. Bild: trj

 

 

Neuhaus/Wurz. (trj) Eine besondere Überraschung erhielt Siegfried Gleißner vom Ministerpräsidenten Markus Söder . Dieser lud ihn ins Germanische Nationalmuseum nach Nürnberg zur Überreichung des Ehrenzeichen ein, wo Söder persönlich die Preisverleihung vornahm. An der Festveranstaltung nahmen neben Gleißners Ehefrau Magdalena , auch der Püchersreuther Bürgermeister Rudolf Schopper und stellvertretender Landrat Albert Nickl teil.

 

Gleißner war besonders beeindruckt von dem Treffen mit dem Ministerpräsidenten und dessen Dankesworten. Der aktive Musiker (Tenorhorn) spielt seit 1962 bei den Neuhauser Boum mit. Seit 2017 ist er auch Ehrenmitglied. Als Ausbilder, Festleiter, Schriftführer und Kassier war er in den vergangen Jahrzehnten viel fürs Ehrenamt unterwegs. Außerdem ist Gleißner Schriftführer beim Nordbayerischen Musikbund, der Dachorganisation der Blasmusikvereine. Desweiteren ist er Mitglieder beim Siedlerbund Wurz (Vorsitzender seit 1982), der Feuerwehr Dietersdorf, dem Faschingsverein Neustadt und dem Oberpfälzer Waldverein. Bei all diesen Aktivitäten wird er tatkräftig von Ehefrau Magdalena unterstützt. Die beiden erwachsenen Kinder sind stolz auf ihren Vater. Auch die Enkel Jakob (3) und Emma (2) interessieren sich für die Ehrenämter ihres Opas und sind auch schon bei einigen Aktionen dabei.

 

Gerade in Zeiten, in denen vielen Menschen das eigene Wohl näher liegt, als das der Gesellschaft, sei es wichtig zu danken, lobte der Ministerpräsident. Bescheidene Menschen wie Siegfried Gleißner, die ihr eigenes Engagement nicht in den Mittelpunkt stellen, seien ein Ansporn für die nächste Generation, das Ehrenamt weiterleben zu lassen.

 

 

Artikel Onetz.de vom 21.3.2019 (Inge Würth)

Musik verbindet Generationen

Eines der Erfolgsrezepte der Neuhauser Boum scheint der Spaß an der Musik zu sein, und zwar generationenübergreifend.

Kilian Michl, 10 Jahre alt, und Siegfried Gleißner, 66. Zwei Generationen, eine große Liebe: die Musik.

E „Musik verbindet“ – hieß es beim Frühjahrskonzert, und zwar auch Alt und Jung. Zum einen spielen in der Kapelle langjährige Musiker mit Erfahrung und teils jahrzehntelanger aktiver Mitgliedschaft, teils Vater und Sohn oder Tochter. Zum anderen sind aber auch die jüngsten Nachwuchsmusiker voll integriert und bekommen bald nach ihrem Einstieg Gelegenheit mitzuspielen und sich bei öffentlichen Auftritten als wichtiger Teil des Ganzen zu präsentieren. Auch beim kürzlichen Frühjahrskonzert der Neuhauser Boum waren alle Altersstufen vertreten. Ältestes aktives Mitglied war Siegfried Gleißner mit 66 Jahren, sein jüngster Kollege Kilian Michl dagegen ist gerade erst 10. Gleißner leistet seinen musikalischen Part bei den Bläsern, während Kilian die Schlagzeug/Rhythmus-Gruppe verstärkt.

Der neue Tag vom 14. März 2019

Neuhauser Frühlingsgefühle

Meteorologischer oder kalendarischer Frühlingsanfang? Völlig unbedeutend. Der Frühling beginnt, unabhängig von den Wetterkapriolen, in jedem Jahr mit dem Frühjahrskonzert der Neuhauser Boum – und das zum 43. Mal.

 

Die Boum und Moidln machen ihre Sache beim Frühjahrskonzert bestens und erhalten dafür am Ende viel Ablaus. Bild: wrt

Wer den Rhythmus im Blut hat, kann's natürlich auf einer Leiter. Philipp Tretter zeigt's dem Publikum.

Bild: wrt

(wrt) Vorsitzende Franziska Schwamberger begrüßte die Gäste heuer an einem ungewohnten Ort – in der Aula der Schule in Windischeschenbach. Sturm "Eberhard" hatte weder Musikliebhaber noch Ehrengäste und befreundete Vereine abgehalten, zum Konzert zu kommen.

Hohe Anforderungen

Ist doch Musik „Geschenk und Gabe Gottes“, wie die Vorsitzende meinte. Die Moderation hatte Wilhelm Trisl übernommen, der zu jedem Stück interessante Details lieferte. Eröffnet wurde der Abend mit dem Konzertmarsch „In Vita Optimum“ von Lukas Bruckmeyer, einem technisch anspruchsvollen Stück, das – im Gegensatz zu normalen Märschen – nicht in der Bewegung gespielt wird.

Die Ouvertüre von Willy Koester zu „König Drosselbart“, einem bekannten Märchen der Gebrüder Grimm, stellte ebenso hohe Anforderungen an die Musiker. Flottes Tempo stand im Kontrast zu getragenen Passagen. Beim feierlichen „Ceremonial March“, der oft dann gespielt wird, wenn würdevolles Schreiten oder Polonaise-Formation angesagt ist, übernahm Marina Sauer den Solistenpart auf der Flöte. In die Welt des Musicals führte Moderator Trisl die Zuhörer dann ein; John Miles ist untrennbar verbunden mit dem Hit „Music“ aus dem Album „Rebel“, von der Kapelle interpretiert als Harmonie-Fanfare für Blasorchester.

Zu einer emotionalen Reise lud der Ungarische Tanz von Gerald Servit ein. Die Solisten an Flügel- und Tenorhorn waren Matthias Bogner und Siegfried Gleißner, an den Trompeten Frank Döhler und Marco Zeus. „Die Böhmische Polka spiegelt die Mentalität der Böhmen wider“, also Gemütlichkeit und Bodenständigkeit, führte der Moderator zu „Steeephans Polka“ aus. Alexander Pfluger widmete sie einem Freund, der durch einen Autounfall ums Leben kam. Mit einem schwungvollen „Rock Opening“ (Manfred Schneider) zeigten die Musiker vor der Pause nochmals die Bandbreite ihres Repertoires und, dass sie genauso gut „auch rockig können“. Mit „Das ist Musik“, einem Polka-Potpourri ging es bei den Neuhauser Boum in die zweite Konzerthälfte, bei der Dirigent Robert Schricker teils den Taktstock an seinen Stellvertreter Thomas Meiler übergab und seinen Platz bei den Musikern einnahm.

Bei den „Romantic Dreams for Trumpets“ von Peter Papert hatten die Trompeten und Flügelhörner ihre Soloparts, die hervorragend gemeistert wurden. „Fascination Drums“ – als „Solo für Schlagwerk“ untertitelt bot den jungen Mitgliedern der Kapelle Kilian Michl, Philipp Tretter, Julian Reischl und Michael Schricker die Gelegenheit, ihr rhythmisches Können unter Beweis zu stellen – und das nicht nur am traditionellen Schlagzeug: Auch eine Leiter eignet sich für ein virtuoses Solo, wie Philipp Tretter bewies.

Mit Herz und Seele

„The Rose“, in der Interpretation von Bette Midler mit vielen Preisen ausgezeichnet, wurde von den Musikern mit viel Gefühl gespielt. Fetziger dann „A Rock Selection“ – ein Medley, bei dem „Smoke on the Water“, „Time is tight“ und „What a Feeling“ nostalgische Gefühle aus den 80ern aufkommen ließen und bei dem auch die Instrumente bewegungstechnisch rockten.

Ein mitreißendes Polka-Medley à la James Last bildete eigentlich den Abschluss des offiziellen Programms; aber – selbstredend – die 32 Musiker mussten noch etliche Zugaben drauflegen, bevor das Publikum zufrieden war. Die Aktiven der Truppe boten ein Konzert, das ein breites Spektrum abdeckte, die Neuhauser Boum und Moidln beherrschen alle Register der traditionellen Blasmusik, sie können aber auch Rock, Pop und Swing; E-Bass, E-Gitarre und „Schießbude“. Dirigent Robert Schricker ist mit Herz, Seele und Körpereinsatz dabei, tauscht sich in Mimik und Gestik mit seinen Leuten aus. Er dirigiert nicht nur, sondern lebt die Stücke. Den beiden Dirigenten Schricker und Meiler galt dann auch der Dank der beiden Vorsitzenden Franziska Schwamberger und Matthias Bogner.

Unterstützen sie die Neuhauser Boum und werden sie förderndes Mitglied.

Aufnahme-antrag
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Hier können sie uns demnächst hören:

Festzug beim Burschenverein Püchersreuth am Sonntag, 26. Mai.