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Blaskapelle Neuhauser Boum

Aktuelles

Berich"Der neue Tag" vom 23. Mai 2017

Zünftige Blasmusik

Beste Stimmung in der Wurzer O'Schnitt-Halle: Die Neuhauser Boum und die Thanhauser Blasmusik trumpfen beim Böhmischen Abend auf.

Wurz. (ils) Beide Ensembles hatten ein abwechslungsreiches Musikprogramm vorbereitet und zogen gemeinsam spielend am Anfang des Abends in die Halle ein. Sogar der Patenverein der Neuhauser Boum, die Musikkapelle St. Vitus aus Burglengenfeld, war dazu mit einer Abordnung gekommen.

Die Neuhauser Boum begannen mit "Wir gratulieren mit Musik", der "Chebska Polka" oder auch "Wenn Opa erzählt von zu Haus". Bei letzterem Stück glänzte das Gesangsduo Anita Bergler und Josef Rettinger. Das Publikum erhob sich spontan von den Sitzplätzen. Überrascht waren einige Zuhörer über die vielen jungen Musiker bei den Thanhausern, die sich mit den Neuhausern abwechselten. Jede Kapelle gab jeweils drei Stücke zum Besten. Höhepunkt war das gemeinsame Lied der beiden Ensembles.

Die Neuhauser Blaskapelle spielte dann noch bis zum offiziellen Ende der Veranstaltung und überraschte mit einem neuen Dirigenten: Nicolas Friedl, ausgesprochener Neuhauser-Boum-Fan, übernahm den Taktstock für ein Stück von Robert Schricker. Welche Freude man Friedl damit machte, sahen die Zuhörer. Sie standen auf und klatschten während des ganzen Stücks mit.

Nach etlichen Zugaberufen verabschiedeten sich auch die Neuhauser von der Bühne. Ein wunderbarer Böhmischer Abend, moderiert von Jürgen Meyer von Radio Ramasuri, ging zu Ende.

Bericht vom "Neuen Tag" 26.4.2017

Frühjahrskonzert der Neuhauser Boum                                       Polka, Swing und Italo-Western

An den Neuhauser Boum liegt's definitiv nicht, wenn der Frühling derzeit so wenig positive Anstalten macht: Die Blaskapelle gibt beim Konzert in der Mehrzweckhalle die optimale Steilvorlage für sonnige Laune.

(wrt) Vorsitzende Franziska Meiler begrüßte die Gäste, darunter etliche Partnerkapellen, mit dem Wunsch, dass das Konzert die Liebe zur Musik auf das Publikum übertragen möge. Durch das Programm führte Willibald Trisl, der Infos und Details zu den ausgewählten Stücken vermittelte. Unter der Leitung von Dirigent Robert Schricker zeigten die rund 30 Musiker, dass sie nicht nur Traditionelles "drauf haben", sondern auch in anderen Musikrichtungen topfit sind. Begonnen wurde das Programm mit der "Generationsfanfare" von Otto M. Schwarz, einem Eröffnungswerk für nahezu jeden festlichen Anlass. Das "Concerto de Mariachi" von Hector Sevillanas führte das Publikum nach Mexiko. Nach einem feurigen Beginn folgte in diesem Stück eine ruhige Passage, die die Siesta beschrieb, und bei dem die Zuhörer in Gedanken den Mexikaner mit Hut schlafend im Schatten eines riesigen Kaktus vor sich sehen konnten. In der Mariachi-Musik wird "die Schönheit Mexikos und die der Frauen" thematisiert, sagte der Moderator.

Urlaubserinnerungen


Nach "Little Tramp", einer heiteren Ouvertüre von Hellmut Haase-Altendorf, folgte die "Musikantenparade" von Simon Hardenbergh und Wenzel Zittner, ein typischer Marsch. Bei der "Festlichen Ouvertüre" von Bedrich Smetana wechselten sich feierlich-pathetische mit leisen Passagen ab, eine Herausforderung für die Musiker. Die "Bodensee-Polka" von Alexander Pflug bot den drei Solisten Siegfried Gleißner, Reinhard Fröhlich und Christoph Bogner die Möglichkeit, "Blech at its best" - Blasmusik in Höchstqualität - zu präsentieren und bei den Zuhörern Urlaubserinnerungen an das Echo vom Bodensee zu wecken.

Ohne Probleme wechselte die Gruppe zu einer völlig anderen Musikrichtung. "Moment for Morricone" unterhielt mit einem Filmmusik-Medley aus Italo-Western. Ennio Morricone hat unter anderem für "Spiel mir das Lied vom Tod", "Zwei glorreiche Halunken" oder "Goldrausch" unsterbliche Melodien komponiert. Die Filme seien oft in Vergessenheit geraten, die Musik aber habe überlebt. Der Querflöten-Part mit Gastmusikerin Julia Schwarzmeier (Kreisdirigentin beim Nordbayerischen Musikbund) und die stimmungsvolle musikalische Wiedergabe von Pferdegalopp und Hufgeklapper lassen das Bild vom Cowboy aufkommen, der einsam in den Sonnenuntergang reitet.

Den zweiten Teil des Abends eröffneten die Neuhauser Boum mit dem schmissigen österreichischen Militärmarsch "Unter dem Grillenbanner" von Wilhelm Lindemann. "Die drei lustigen Trompeter" von Andi Rinner bot Gute-Laune-Musik, nicht zuletzt durch die Leistung der Solisten Matthias Bogner, Richard Heimerl und Frank Döhler. Swingend zeigte sich die "Glenn Miller-Parade" (Arrangeur Rudi Seifert-Kressbronn), ein Medley, bei dem viele Füße im Takt mitwippten. Die mitreißenden Rhythmen "American Patrol", "St. Louis Blues", "In the Mood" oder die romantische "Moonlight Serenade" - die Neuhauser spielten auch diese Stücke mit Bravour.

Hits der 80er


Beim "Lied für unsere Mädels" - Solo für Saxofon - von Ludwig Bertel wurden Anita Bergler, Lucia Windschiegl und Stephanie Trisl natürlich von den Burschen musikalisch tatkräftig unterstützt. "Eighties Flashback" (Paul Murtha) weckte Erinnerungen an die 80er. Michael Jackson, Cyndi Lauper, Bon Jovi, Joe Cocker und Survivor hatten damals mit "Thriller" oder "Eye of the Tiger" Hits, die heute noch präsent in den Köpfen sind.

Bei der "Böhmischen Liebe" von Matthias Rauch zeigte die Blaskapelle, dass sie neben ihren Instrumentalisten auch hervorragende Sänger haben. Anita Bergler und Josef Rettinger lieferten den Beweis. Die Vorsitzende dankte dem Publikum für den Applaus, Dirigenten Robert Schricker und seinem Stellvertreter, Adolf Giehl sowie den Musikern für wochenlange Probenarbeit. Logisch, dass die Kapelle die Bühne nicht ohne Zugaben verlassen durfte.

 

 

Der neue Tag vom 25.4.2017

 

 

Es gibt neue Gruppenbilder der Neuhauser Boum

 

 

Hier können sie uns demnächst hören:

 

Wir bedanken uns für den Besuch des 3. böhmischen Abends und freuen uns mit ihnen auf den 4. böhm. Abend.